
Campi Bisenzio, oder die Ebene zwischen Florenz und Prato
All around Florence! Bereits Dante Alighieri erwähnt im XVI. Gesang des „Paradiso“ im Zusammenhang mit der florentinischen Umgebung unter anderem „Campi“; der heutige Name geht jedoch tatsächlich auf das Jahr 1862 zurück, nach der Vereinigung Italiens, als dem Namen „Campi“ zur Unterscheidung von anderen Gebieten des Landes der Zusatz „Bisenzio“ hinzugefügt wurde, und zwar zu Ehren des Flusses, der die Stadt und ihr flaches Umland durchfließt..
Sehenswert
Die jahrhundertelange Geschichte von Campi spiegelt sich im Wahrzeichen der Stadt wider, der eindrucksvollen Rocca Strozzi, einem seltenen, gut erhaltenen Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur, die in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts zum Schutz der Stadtmauern errichtet wurde und noch heute eine Brücke über den Bisenzio bewacht.
Im Inneren befindet sich das Archäologische Museum von Gonfienti, das den uralten menschlichen Siedlungen in der Gegend von Gonfienti zwischen Campi und Prato gewidmet ist. In der Bronzezeit war Gonfienti nämlich eines der größten Dörfer der nördlichen Toskana, das vom 16. bis zum 13. Jahrhundert v. Chr. dauerhaft bewohnt war.
Das Gemeindegebiet verfügt über zahlreiche Grünflächen: den Stadtpark Villa Montalvo mit 19 Hektar öffentlicher Grünfläche, die sich rund um die gleichnamige Villa erstreckt, die aufgrund der schweren Schäden durch die Überschwemmung von 2023 derzeit leider nicht zugänglich ist
Und dann ist da noch der Chico-Mendes-Park in San Donnino; erwähnenswert ist die vom WWF verwaltete Oasi Stagni di Focognano: ein Komplex aus fünf Seen, der die typische historische Landschaft der Piana Fiorentina widerspiegelt und einen wesentlichen Bestandteil der „Wasserstraßen“ bildet, denen die Vögel während ihres Frühjahrs- und Herbstzugs folgen; zudem ist er für die Überwinterung und Brut verschiedener Arten von entscheidender Bedeutung.
Weitere interessante und alternative Besichtigungsmöglichkeiten bieten das Museo delle Officine Galileo, das sich auf dem Gelände der Elektronikabteilung der Leonardo SpA (ehemals Officine Galileo) in Campi Bisenzio befindet und von der industriellen Tradition der Region zeugt und der Geschichte hochpräziser optischer Instrumente gewidmet ist.
Das 1873 eingeweihte Teatrodante Carlo Monni, das heute das kulturelle Zentrum des Großraums Florenz bildet; das Museo Antonio Manzi mit über hundert vom Künstler gestifteten Werken.
Ein modernes architektonisches Meisterwerk ist die sogenannte „Autobahnkirche“ – die Kirche San Giovanni Battista – an der Raststätte Firenze Nord der A1 Rom–Mailand. Die Kirche wurde von der Società Autostrade zum Gedenken an die Arbeiter errichtet, die bei der Errichtung der „Autostrada del Sole“ ums Leben gekommen waren, und nach einem Entwurf von Giovanni Michelucci zwischen 1960 und 1964 gebaut.
Campi Bisenzio ist zudem der Ort, an dem man große private Zentren für Wellness und Shopping findet.
Wanderwege und Wanderungen Richtung Campi Bisenzio
Campi Bisenzio wird von einer flachen Strecke des’Anello del Rinascimento durchquert.
Wie erreicht man Campi Bisenzio
Derzeit ist die Buslinie 30 die beste Möglichkeit, um nach Campi Bisenzio zu gelangen, bis die eigene Straßenbahnlinie T4 in Betrieb genommen wird, die das Zentrum von Florenz mit der Kleinstadt verbinden wird.
Unterladen Sie die Broschüre All Around Florence
Wenn Sie mehr über die Geschichte der gesamten Umgebung von Florenz erfahren möchten, laden Sie jetzt die Broschüre von der offiziellen Tourismus-Website der Stadt Florenz und der Metropolitanstadt herunter: Klicken Sie hier, um die Broschüre herunterzuladen.
Ambito Firenze e Area Fiorentina