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Kennen Sie Andrea del Castagno?

Kunst & Kultur

Andrea di Bartolo di Bargilla, wie der richtige Name des Künstlers Andrea del Castagno lautete, war einer der bedeutendsten Maler der Florentiner Renaissance.

Er wurde 1423 in einem Dorf im Apennin an den Hängen des Monte Falterona geboren, in Castagno, das seit 1957 zu seinen Ehren den Namen des Künstlers angenommen hat und fortan Castagno d’Andrea heisst.
Während der Kriege zwischen Florenz und Mailand floh Andrea zusammen mit seiner Familie nach Corella, in die Festung Belforte in der Gemeinde Dicomano, und kehrte erst nach Beendigung des Konflikts nach Castagno zurück. 
Im Jahr 1440 wurde er nach Florenz geschickt und in die Werkstatt eines nicht näher bezeichneten Malers aufgenommen; künstlerisch war er in Florenz und Venedig tätig; er starb an der Pest und wurde 1457 in der Basilika Santissima Annunziata in Florenz beigesetzt.

In seiner künstlerischen Ausbildung wurde er stark von Masaccio und Donatello beeinflusst; seine Werke zeichnen sich durch düstere, „erdige“ Farben und besonders realistische Figuren aus. Viele seiner Fresken befinden sich in Florenz, unter anderem im Kloster Sant'Apollonia, in der Basilika Santissima Annunziata und in den Uffizien. Von ihm stammt auch der Freskenzyklus, der neun berühmten Männern und Frauen gewidmet ist und ursprünglich die Villa Carducci in Legnaia schmücken sollte. Heute befinden sich diese Fresken in den Uffizien.
In der Kathedrale Santa Maria del Fiore schuf er das Fresko von Niccolò da Tolentino.
Andreas bedeutendstes Werk ist zweifellos der zwischen 1445 und 1450 im Refektorium von Sant’Apollonia entstandene Freskenzyklus zur Passion, der das Letzte Abendmahl, die Kreuzigung, die Grablegung und die Auferstehung darstellt.

Seine Gemälde hingegen sind in Museen auf der ganzen Welt zu sehen.

In seinem Geburtsort wird an ihn in einem Haus erinnert (das sicherlich nicht original ist, da der Ort im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde) sowie durch ein virtuelles Museum, das seine Werke zeigt.

Bildnachweis

Comune di Firenze

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Cenacolo di Sant'Apollonia

Der Abendmahlsaal von Sant'Apollonia befindet sich in einem Teil des alten benediktinischen Frauenklosters von Sant'Apollonia; hier ist  das gleichnamige Museum beherbergt , in dem abgenommene Fresken und Sinopien von Andrea del Castagno und Werke aus dem 15. Jahrhundert aus demselben Kloster gesammelt werden.

An der Rückwand des Refektoriums befinden sich die Fresken von Andrea del Castagno: Das Letzte Abendmahl und anderen Szenen der Passion Christi, wie Christus am Kreuz, Absetzung vom Kreuz und Auferstehung (1447)

Via Ventisette Aprile, 1, 50129 Firenze FI, Italia
Cenacolo di Sant'Apollonia

Villa Carducci Pandolfini

L'edificio deve la sua fama al ciclo di affreschi raffigurante "Uomini e donne illustri" che Andrea del Castagno eseguì intorno al 1455 sotto il loggiato, trasformato poi in salone. Le pitture, ritrovate sotto le scialbo che le occultava nel 1847, furono staccate e acquistate dal governo granducale. Esposte nel 1865 al Museo di Bargello, sono state successivamente trasferite al Museo di Andrea del Castagno in Sant'Apollonia, quindi, dopo l'alluvione, sistemate negli ambienti dell'antica chiesa di San Pier Scheraggio, al piano terreno della Galleria degli Uffizi, dove ancora si trovano.

Nel salone della villa, grazie alla ricostruzione del disegno d'insieme effettuata nel 1965 in base alle tracce rimaste al di sotto, è oggi possibile percepire la lettura dell'intero ciclo pittorico. I nove personaggi illustri sono raffigurati nel seguente ordine: Pippo Spano (condottiero fiorentino a servizio dell’imperatore Sigismondo contro i Turchi), Farinata degli Uberti (capo dei ghibellini e difensore di Firenze), Niccolò Acciaioli (fondatore della Certosa del Galluzzo), la Sibilla Cumana (assimilata ai profeti dell’Antico Testamento), la Regina Ester (che intervenne presso il re persiano Assuero in difesa del suo popolo minacciato di distruzione), la Regina Tomiri (a capo del popolo nomade dei Massageti vendicò la morte del figlio scatenando la battaglia in cui morì Ciro il Grande: questa figura risulta danneggiata all’apertura della porta), Dante Alighieri, Francesco Petrarca, Giovanni Boccaccio.

Via Guardavia, 18, 50143 Firenze FI, Italia
Villa Carducci Pandolfini

Kathedrale Santa Maria del Fiore

Der Dom von Florenz wurde am Ende des 13. Jahrhunderts von Arnolfo di Cambio entworfen, schon der Architekt der Santa Croce und der Palazzo della Signoria.
 
Die Kirche ist der „Santa Maria del Fiore" (Hl. Maria der Blume) mit Beziehung auf die Lilie, Symbole der Stadt, geweiht.
Die dritte größte Kirche der Welt nach San Pietro in Rom und St. Paul in London war, bei ihrer Weihe im Jahr 1436, die größte Kathedrale Europas.
Das Gebäude wurde auf den Resten der ehemaligen Kathedrale Santa Reparata errichtet, die noch vom Hauptschiff des Doms zugänglich sind.

Die mit polychromem Marmor verzierte Fassade blieb lang unvollendet; am Ende des 14.Jahrhunderts wurde die ursprüngliche Fassade, die zum Teil nach Entwurf von Arnolfo Di Cambio errichtet wurde,abgerissen.

Die vordere Fassade blieb kahl bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, als eine durch einen Wettbewerb ausgewählte Fassade errichtet wurde.
Die Kuppel wurde ebenfalls nach dem Hauptteil der Kirche gebaut, wie hier erklärt wird

Im Inneren der Kirche laufen die drei breiten Schiffe im großen Chor zusammen, in dem sich der Hochaltar befindet, umgeben von den Tribünen, auf denen sich die Kuppel erhebt.
Die Fresken an der linken Wand stellen die Denkmäler zu Pferd zweier Feldherren dar:  Sir John Hawkwood (auch als Giovanni Acuto bekannt) von Paolo Uccello, dem auch die Freskenverzierung der Uhr an der Innenfassade zu verdanken ist, und Niccolò da Tolentino von Andrea del Castagno.
Die 44 Glasfenster sind das Werk der großen Künstler des 14. Jahrhunderts wie Donatello, Andrea del Castagno und Paolo Uccello.

Anlässlich des Jubiläums 2025 ist der Dom in Florenz eine Jubiläumskirche.

Piazza del Duomo, 50122 Firenze FI, Italia
Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Die Uffizien

Mit ihrem immensen Kulturerbe sind die Uffizien eines der berühmtesten Kunstmuseen der Welt. Nach der Umstrukturierung im 18. Jahrhundert wurden einige Sammlungen (Waffen, wissenschaftliche Instrumente, archäologische Funde, antike und moderne Bronzen) in andere, neu entstandene Museen verlegt und die Galerie wurde zu einer der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden der Welt mit Werken vom Mittelalter bis zur Moderne. 

Mit der Aufhebung der Kirchen und Klöster zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert erhielten die Uffizien zahlreiche Werke kirchlichen Ursprungs, während am Anfang des 20. Jahrhunderts die Galerie weitere bedeutende Gemälde erwarb.  

Die ausgestellten Meisterwerke umschließen die großen Altarbilder von Cimabue und Giotto; Werke aus Siena aus dem 14. Jahrhundert (unter denen die Verkündigung von Simone Martini hervorsticht) und eine reichhaltige Kunstsammlung von Autoren des 15. Jahrhunderts aus der Toskana und Mittelitalien: Masaccio und Masolino (Madonna und Kind mit der Heiligen Anna), Filippo Lippi, Botticelli (Geburt der Venus und der Frühling), Piero della Francesca (Porträts des Herzogs Federico da Montefeltro und seiner Herzogin Battista Sforza von Urbino) und Gentile daFabriano (Anbetung der Könige).

Die Räume, die der Malerei des 16. Jahrhunderts gewidmet sind, versammeln die Werke von den Meistern der wichtigsten italienischen Schulen: Leonardo da Vinci (Die Anbetung der Könige), Michelangelo, Raffael; Tizian (Die Venus von Urbino), Veronese und Tintoretto, die die Blütezeit der Malerei in Venetien darstellen; auch ausländische Künstler sind mit Werken von Albrecht Dürer, Hans Holbein und El Greco gut vertreten.

Die Sammlung von Werken aus dem 17. Jahrhundert ist vom Bacchus von Caravaggio eingeleitet    und zeigt eine reiche Auswahl an Werken der großen europäischen Schulen, darunter Rubens, VanDyck und die Selbstporträts von Rembrandt; schließlich bieten Canaletto und Guardi, zusammen mit Longhi und Tiepolo, einen Überblick der Kunst vom 18. Jahrhunderts.

Die Uffizien beherbergen auch antike Skulpturen, Miniaturen und Wandteppiche aus den Medici-Sammlungen.
Die Arbeiten für den Bau der Neuen Uffizien sind derzeit im vollen Gang. Man wird die Ausstellungsfläche verdoppeln und die Besichtigung von Kunstwerken ermöglichen, die bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.

Piazzale degli Uffizi, 50122 Firenze FI, Italia
Galleria degli Uffizi - Firenze - La nascita di Venere (Botticelli)

Museum of Santa Maria Nuova

On June 23, 1288 Folco Portinari, the father of Beatrice, the woman who inspired the poetry of Dante, donated the land in Florence upon which the Santa Maria NuovaHospital was to be built. It is an example of the highest excellence in the Italian artistic, cultural and healthcare heritage. In fact, it is the oldest hospital in the world that is still in operation.

The complex consists of several cloisters, and contains an unsuspected chapel by Buontalenti and frescoed by Allori, one of the hospital's many treasures.

Santa Maria Nuova holds over 700 works of art, including important paintings, frescoes, sculptures and furnishings, and some of the greatest artists of all time have passed through its doors. One of them was Leonardo da Vinci.

Piazza di Santa Maria Nuova, 50121 Firenze FI, Italia
Percorso Museale di Santa Maria Nuova

Museo Virtuale Andrea Del Castagno

Devoted to the village’s most illustrious child, the painter Andrea del Castagno, the museum takes visitors on an imaginary journey through the 15th-century master’s artistic career by means of reproductions of the major works in Florence (where Andrea moved in 1440). Photographic panels illustrate the buildings and sites where his works are currently located.

Strada Provinciale del Castagno, 8, 50060 Il Castagno D'Andrea FI, Italia
Museo Andrea del Castagno

Basilica della SS. Annunziata

Bei der Santissima Annunziata handelt es sich um das wichtigste Marienheiligtum in Florenz, das im Jahr 1250 von Sieben Mönchen, den heiligen Gründern des Servitenordens, gestiftet wurde. Seine Fassade formt eine Seite des malerischen gleichnamigen Platzes und grenzt die des Spedale degli Innocenti von Brunelleschi an.

Vor dem Eingang der Kirche befindet sich das Freskenzyklus des Chiostrino dei voti (Kreuzgang der Votivhaben), eine Sammlung von wertvollen Werken des frühen florentinischen Manierismus, wie die Fresken von Andrea del Sarto, Pontormo, Rosso.

Das Kircheninnere, hauptsächlich im Barock verziert, enthält zahlreiche Meisterwerke wie das hohe verehrte Bild der Mariäverkündigung aus dem 14. Jahrhundert, das sich im kleinen Tempel von Michelozzo befindet und der Ort der Marienverehrung ist.

 

Piazza della Santissima Annunziata, 50122 Firenze FI, Italia
Basilica della SS. Annunziata