
Die Modemuseen in Florenz
Die Modemuseen in Florenz: Die Geschichte des Modedesigns vom 16. Jahrhundert bis heute.
Florenz, Hauptstadt der Kunst und Kreativität, ist auch ein internationaler Bezugspunkt für Mode. Diese thematische Route führt Sie auch zu herausragenden Museen, die der Mode und der Geschichte zeitloser Florentiner Marken wie Ferragamo und Gucci gewidmet sind.
Eine Route, um sich einen etwas anderen Tag in der Altstadt von Florenz (und darüber hinaus) zu gönnen, in wunderschönen Palästen, die zu Museen umgewandelt wurden und Kollektionen von Kleidungsstücken, Accessoires und Textilien beherbergen, die die Entwicklung der Mode vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart dokumentieren und Geschichte, Handwerk und Luxusindustrie miteinander verbinden.
In der Innenstadt
- Museum für Mode und Kostüme im Palazzo Pitti (in der Firenze Card enthalten)
Das Museum befindet sich im Palazzina della Meridiana des Palazzo Pitti und ist eines der bedeutendsten Museen Italiens für die Geschichte der Mode und Kostüme. Es beherbergt über 15.000 Exponate, darunter Kleider, Accessoires und historische Kostüme aus dem 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der 2024 komplett renovierte Ausstellungsparcours erstreckt sich heute über 12 neue Säle, darunter der elegante Saloncino da Ballo aus dem 19. Jahrhundert. - Ferragamo Museum (in der Firenze Card enthalten)
Das Museum würdigt das Leben und Werk von Salvatore Ferragamo, dem Gründer des gleichnamigen Modehauses, mit einer Sammlung von Tausenden von Schuhen, Kleidern, Fotografien, Skizzen und historischen Dokumenten, die die Entwicklung des Designs und der Handwerkskunst des berühmten italienischen Modehauses veranschaulichen. Neben der Dauerausstellung beherbergt das Museum regelmäßig Wechselausstellungen, die sich mit bestimmten Aspekten der Kreativität und Innovation in der Modewelt befassen - Gucci Galleria
Die Gucci Galleria, die im antiken Palazzo della Mercanzia auf der Piazza della Signoria untergebracht ist, würdigt das historische Archiv des Florentiner Modehauses mit ikonischen Werbekampagnen, Einblicken in die Handwerkskunst und Vintage-Stücken. Die Neugestaltung des Museums erfolgte unter der Leitung der Kritikerin Maria Luisa Frisa und bietet einen Rundgang, der Mode, Design und Kulturerbe miteinander verbindet..
Museen für Textilien und Kostüme Rund um Florenz
- Stibbert Museum (in der Firenze Card enthalten)
Das Stibbert-Museum ist nicht speziell der Mode gewidmet, sondern ein eklektisches Hausmuseum und eine Sammlung, die auch Textilien und Kleidung in ihrem umfangreichen und vielfältigen Bestand aufbewahrt. Neben Rüstungen, Waffen und Kunstgegenständen zeigt das Museum Stoffe, historische Kleidungsstücke exotischer Herkunft und Textilausstattungen, die vom Sammler Frederick Stibbert zusammengetragen wurden.. - Städtisches Strohmuseum von Signa
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann Domenico Michelacci mit der industriellen Produktion von Stroh, und bis in die 1950er Jahre hinein war Signa das Zentrum der Herstellung von Hüten aus diesem Material (der berühmte „Strohhut aus Florenz“).
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Gallerie degli Uffizi
Die Orte
Etappen
Mode- und Kostümmuseum im Pitti Palast
Das Mode- und Kostümmuseum im Pitti Palast von Florenz, das sich in der Palazzina della Meridiana befindet, ist eine der wichtigsten italienischen Institutionen, die sich der Geschichte von Mode und Kostüm widmet.
Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung von über 15.000 Stücken, darunter historische Kleidung, Accessoires und Kostüme vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das völlig renovierte Museum verfügt über 12 neue Ausstellungsräume, unter denen der elegante Ballsaal aus dem 19. Jahrhundert zu erwähnen ist.
Zu den zahlreichen Kleidungsstücken gehören der theatralische „Kimono-Umhang“, den Mariano Fortuny für Eleonora Duse kreierte, die „Flapper“-Tunika der Zwanziger Jahre von Chanel, die Pracht der Pailletten des von Franca Florio getragenen Outfits und die extravaganten Abendkleider von Elsa Schiaparelli, bis hin zum königlichen Luxus der Kreationen von Emilio Schubert, dem Schneider der Diven in den Fünfziger Jahren: berühmt sind seine Kleidungsstücke für Gina Lollobrigida und Sophia Loren.
Und noch,die geometrischen Extravaganzen von Patty Pravos Kleid, das in den frühen Achtzigern von Gianni Versace entworfen wurde, die wesentliche Sinnlichkeit des schwarzen Etuikleides, das von Jean Paul Gaultier entworfen und durch Madonna berühmt gemacht wurde, der verträumte Reiz von Gianfranco Ferrés Kollektion für Dior in den Neunziger Jahren.
Jeder Abschnitt bietet eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte und präsentiert Meisterwerke großer Stilisten indem er die Entwicklung von Geschmack und Stil offenbart.
Das Museum entwickelt sich ständig weiter so dass neue Ausstellungsräume geschaffen werden , die Juwelen und historischen Kostümen des Adels und der Aristokratie gewidmet sind.
Museo Ferragamo
Die Sammlung ist im Palazzo Spini Feroni aus dem 13. Jahrhundert untergebracht und dokumentiert die Produktion von Salvatore Ferragamo und seine Bedeutung in der Geschichte der Schuhe und der Mode anhand von Fotografien, Skizzen, Holzformen und einer Sammlung von über 10.000 Schuhen aus den späten 1920er Jahren bis 1960.
1995 entsteht das Museo Ferragamo durch den starken Willen der Familie Ferragamo : die Absicht war, den neuen Generationen die künstlerischen Fertigkeiten von Salvatore Ferragamo beizubringen. Er ist der Gründer der gleichnamigen Firma und ein reiner Künstler in der Erfindung und Erstellung von Schuhen.
Salvatore Ferragamo ist einer der großen Protagonisten des 20. Jahrhunderts in Sachen Design und Mode.
Um das Leben des Museums so dynamisch zu gestalten, wie es die Welt der Mode ist, wurde 2006 beschlossen, die Ausstellungsthemen jedes Jahr zu ändern. Ausgehend von der Erfahrung Salvatore Ferragamos, seinen Kreationen und den Werten, an die er glaubte, kann so die Vergangenheit mit der Gegenwart verbunden werden, wobei Kunst, Architektur, Design, Sozialgeschichte, Philosophie und Wissenschaft einbezogen werde
Palazzo Gucci - Gucci Galleria
Es war im Jahr 1921, als GuccioGucci sein Unternehmen und sein erstes Geschäft in Florenz eröffnete mit einem Traum und einer Vision, die bis heute anhalten. Der Gucci-Galleria im historischen Palazzo della Mercanzia an der Piazza della Signoria, stellt eine Hommage an alles, was Gucci ist, dar: das Gucci-Archiv, mit Fokus auf historischen Werbekampagnen, handwerklichen Können und Vintage-Objekten. Die neue Ausstellung wurde von der Kritikerin Maria Luisa Frisa kuratiert.
Das Museum erstreckt sich über zweiEtagen: Im ersten Stockwerk ist der Guccification-Raum, der dem Doppel-G des Modehauses gewidmet, dann geht der Rundgang mit dem Paraphernalia-Saal, über die Codes des Modehauses, fort, und schließt mit der Cosmorama- Räumlichkeit , das von der historischen Kundschaft von Gucci erzählt.
m zweiten Stockwerk der Galerie befinden sich zwei Räumlichkeiten, "De Rerum Natura", die an naturhistorische Museen erinnern, und "Ephemera", in denen man die Geschichte von Gucci anhand von Objekten, Videos und Memorabilien des Modehauses nachvollziehen kann. Im Museum befindet sich auch eine Gucci-Boutique und das Restaurant Gucci Osteria da Massimo Bottura, ein mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneter Küchenchef.
Stibbert Museum
Das von Frederick Stibbert (1838-1906) entworfene Museum ist ein seltenes Beispiel für Museum aus dem 19. Jahrhundert, das in seiner Raumgestaltung die Atmosphäre der damaligen Zeit und der Herkunftsorte, aus denen die Werke stammen, wiedergibt. Die Renovierung der Villa wurde den größten Architekten und Dekorateuren anvertraut.
Die in den 60 Räumen ausgestellten Sammlungen umfassen Waffen, Rüstungen, Kostüme, Einrichtungs- und Kunstgewerbe-Gegenstände, Wandteppiche und Gemälde vom 16. bis 19. Jahrhundert. Die Sala della Cavalcata (Kavalierssaal), wo lebensgroße europäische und orientalische Ritterfiguren in Reih und Glied stehen, ist extrem interessant, während die japanische Abteilung neben Waffen und Rüstungen auch Bronzen, Kostüme und Lackobjekte umfasst: es handelt sich um eine der wichtigsten Sammlungen der Welt außerhalb Japans.
Der Park um die Villa ist mit Pavillons, Statuen, falschen Ruinen und sogar einem kleinen ägyptischen Tempel übersät und spiegelt Stibberts romantischen Geschmack, typisch seiner Zeit, wider.
Municipal Straw Museum
At the beginning of the 18th century, Domenico Michelacci started straw production on an industrial scale and until the 1950s Signa became the centre of the manufacture of hats made of this material (the famous 'straw hat of Florence').
The museum, which also hosts temporary exhibitions, brings together straw and woven objects made of different materials, work tools and machines, historical photos and works of art, and a selection of hats from the late 19th century to 1970.
The new museum building, inaugurated on 10 June 2023, has three levels - basement, ground floor and first floor - housing not only straw hats but also various types of straw braids, bags, paintings, equipment and machinery: seven exhibition rooms entirely dedicated to the preservation and enhancement of the history of Signese, which has its roots in straw processing.
The loggia of the main entrance opens onto a completely renovated courtyard with trees, flower boxes and stone benches. At the entrance is a large terracotta sculpture by Bruno Catarzi under a roof of hats hanging from the ceiling.
The first exhibition room on the ground floor, past the bookshop, is dedicated to audiovisuals: in fact, three ceiling-mounted video projectors have been installed for the continuous reproduction of films, photographs, and interviews on the history of the Museum to be watched while sitting on large poufs placed in the centre of the room. In addition to this, there are two rooms to the right for temporary exhibitions of various objects - certainly hats, but also bags and straw garments.
On the upper floor, three rooms are dedicated to the permanent exhibition: various machines are housed in these rooms - among them a 'needling machine', a tool with which, by means of a vertical movement of the needles, the fibre mattress is made compact. In addition there are paintings, candelabra, hats both in the showcases and hanging on the walls, mannequins for the display of clothing and glass vases containing various seeds to be used for educational experiences.
Finally, a 'selfie wall' for taking souvenir photos wearing straw hats provided by the Museum.




